Reise nach Tokyo, Gebäude in Shinjuku, Tokio

TOKYO-GUIDE

Züge in Japan

Japan ist ein klassisches Zugfahrerland. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, denn die Züge fahren oft, sind in der Regel modern und vor allem sehr pünklich. Die Deutsche Bahn könnte sich da durchaus ein Stückchen abschneiden.

Das japanische Zugsystem ist weitgehend privatisiert, was zu einem Wildwuchs unter den Transportunternehmen geführt hat. Die grösste Firma ist sicherlich JR, die frühere staatliche Eisenbahn. Sie betreibt neben Zügen auch Nachtbusse, Vororts- und Regionalzüge, die für Inhaber des Seishun-18-Kippus interessant sind. Vor allem in den Städten gibt es oft mehrere Eisenbahngesellschaften, die sich konkurrieren. In Tokyo hat das zur etwas unangenehmen Situation geführt, dass es durchaus vorkommen kann, dass man bei einer Fahrt von einem Teil der Stadt in den nächsten mit drei verschiedenen Gesellschaften fahren muss. Dass man dabei jedes Mal ein neues Ticket zu erwerben hat, ist der traurige Nebeneffekt. Oftmals gibt es auch für die gleiche Strecke mehrere Möglichkeiten, die sich preislich erheblich unterscheiden können. Hier hilft nur der Blick auf einen Preiskalkulator.

Zusätzliche Verwirrung stifften auch noch die diversen Zuschläge bei JR. Die Fahrt mit dem Shinkansen (dem japanischen Hochgeschwindigkeitszug) ist in der Regel doppelt so teuer, wie mit einem Regionalzug. Dazwischen gibt es zahlreiche weitere Klassen. Darum muss sich bloss der nicht kümmern, wer den praktischen JR-Pass hat.

 

Private Züge sind oft preiswerter. Hier Kinkyu-Line nach Shinagawa

Links:

- Webseite von JR
- Onlinefahrplan

 

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